Neu: FAQ (Häufig gestellte Fragen) in der „Sozialen Stadt“ in Hessen

In dem vorliegenden FAQ sind grundlegende, wiederkehrende Fragen zum Programm der Sozialen Stadt zusammengeführt, die bei Veranstaltungen oder Beratungen in den letzten Jahren an die Servicestelle HEGISS und dem zuständigen Referat Städtebau und Städtebauförderung im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz herangetragen worden sind. Es ist geplant, die Zusammenstellung um neu hinzukommende Fragestellungen sukzessive zu ergänzen und bei Bedarf entsprechend zu aktualisieren.

 

Bei der Nutzung der Zusammenstellung bitten wir immer den neuesten Stand zu verwenden. Wir hoffen, dass dieser Fragen- und Antwortenkatalog eine Unterstützung bei der Arbeit im Rahmen der Programmumsetzung bietet.


Neue Broschüre zur Sozialen Stadt in Hessen

Soziale Stadt Darmstadt Eberstadt-Süd: Creativhof Grenzallee - Zirkus als Magnet (Foto: HA Hessen Agentur GmbH)

Ab sofort steht Ihnen die neue Broschüre „Die Soziale Stadt in Hessen – Ein Programm der Städtebauförderung" zur Verfügung. Nach einem Vorwort von Staatsministerin Priska Hinz vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gibt die Broschüre auf insgesamt 118 Seiten einen anschaulichen Überblick über die Strategie und die Programmumsetzung, führt die Förderstandorte seit dem Beginn der Sozialen Stadt auf und gibt einen Einblick in die Projekte - unter anderem durch einige ausgewählte „Best-Practice-Beispiele". Exemplarisch für eine Vielzahl von herausragenden Akteuren, die an der Umsetzung in einem oder mehreren Soziale-Stadt-Standorten beteiligt sind, geben einige Personen einen Einblick in ihre persönliche Einschätzung zum Soziale Stadt-Programm.

 

Ein kostenfreies Print-Exemplar können Sie beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Mainzer Straße 80, 65189 Wiesbaden, E-Mail: Poststelle@umwelt.hessen.de bestellen.

 

Die Broschüre finden Sie hier oder auch unter dem Download der Sozialen Stadt:


Leitfaden zur Erarbeitung Integrierter städtebaulicher Entwicklungskonzepte in der Sozialen Stadt

Die Servicestelle HEGISS hat im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) einen Leitfaden zur Erarbeitung Integrierter städtebaulicher Entwicklungskonzepte in der Sozialen Stadt - Eine Arbeitshilfe für Kommunen erstellt. 

 

Die Arbeitshilfe beschreibt u. a. den Weg zum Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK), eine Mustergliederung ISEK sowie den Aufbau eines ISEK.

 

Wir hoffen durch diese 19-seitige Arbeitshilfe Ihnen einige Hinweise und Erleichterungen bei der Erarbeitung eines ISEK in der Sozialen Stadt geben zu können.


Programmprofil

Das Programm Soziale Stadt setzt den Fokus konsequent auf wirtschaftlich und sozial benachteiligte Stadtquartiere. Ziel ist es, in diesen Quartieren die Lebensbedingungen zu verbessern, um problematischen Entwicklungen entgegen zu steuern und sie zu selbstständigen, lebenswerten Stadtteilen mit positiver Zukunftsperspektive zu entwickeln. Gezielte Förderung von außen, Kooperation mit den örtlichen Akteuren und ein Bündel verschiedener Maßnahmen und Projekte tragen zur Stabilisierung der Gebiete bei. Im Sinne einer nachhaltigen Stadterneuerung erfolgt eine enge Verknüpfung der städtebaulichen Entwicklung mit sozialen, kulturellen, ökonomischen und ökologischen Handlungsfeldern.

 

Zu den typischen Problemlagen der Fördergebiete gehören

 

  • sozial benachteiligte Bevölkerungsstrukturen
  • städtebauliche / bauliche Missstände und Mängel im Bereich des Wohnumfeldes, der Gebäude und der sozialen Infrastruktur

 

Neben der Förderung von investiven Maßnahmen ist auch die Förderung von nichtinvestiven, investitionsvorbereitenden oder begleitenden Maßnahmen, wie Quartiersmanagement, Erstellung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes und Öffentlichkeitsarbeit möglich.

 

Unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) zu erstellen, in dem Ziele und Maßnahmen im Fördergebiet dargestellt sind. Das ISEK ist in ein gegebenenfalls bereits vorhandenes gesamtstädtisches Konzept einzubetten bzw. davon abzuleiten. Das Programm Soziale Stadt ist nicht nur Investitionsprogramm, es übernimmt auch eine Leitfunktion, indem es komplementäre Programme vernetzt und bündelt.


Lokale Partnerschaften

 Das Programm versteht sich als Gemeinschaftsinitiative aller relevanten Akteure. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass sich die maßgeblichen Akteure am Prozess beteiligen – als Ideengeber, als Multiplikatoren, aber auch als Träger eigener Initiativen.


Programmdurchführung

Die räumliche Festlegung des Fördergebietes der nachhaltigen Stadtentwicklung erfolgt nach § 171e BauGB, alternativ als Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB.

 

Auf der Grundlage des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes können die Fördermittel für die Vorbereitung der Gesamtmaßnahme und insbesondere für folgende Einzelmaßnahmen eingesetzt werden:

 

  • Quartiersmanagement
  • Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner
  • Maßnahmen der städtebaulichen Stabilisierung und Entwicklung
  • Maßnahmen zur Aufwertung von Wohnumfeld und öffentlichem Raum
  • Schaffung und Modernisierung von sozialen Infrastruktureinrichtungen

 

Grundlage der Förderung bilden die Richtlinien des Landes Hessen zur Förderung der Nachhaltigen Stadtentwicklung – RiLiSE.


Förderstandorte Soziale Stadt in Hessen

Gute Beispiele Soziale Stadt in Hessen

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