Eschwege:

Das Stadthaus Brühl – Ein Fachwerkhaus bekommt neues Leben

Der wirtschaftsstrukturelle und demografische Wandel in Eschwege ist durch zunehmende Wohnungs- und Geschäftsleerstände in der Innenstadt sichtbar. Das dominierende Problem ist dabei nicht die Anzahl leerstehender Gebäude, sondern der Leerstand von stadt- bzw. ortsbildprägenden Bauten. So musste auch für den denkmalgeschützen Fachwerkbau „Brühl 6“, welcher sich in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz befindet, eine neue Nutzung gefunden werden. 

Die Kooperation dreier Träger, welche sich zusammenschlossen, um eine Betreuungsmöglichkeit für Menschen mit einer seelischen Behinderung und hinzukommendem Pflegebedarf zu schaffen, bot die Basis dem alten Gebäude eine neue Nutzung zuzuführen. Durch umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten ist ein Ort geschaffen worden, an dem erstmals psychisch kranke und ältere Menschen integriert betreut werden können.

Foto: Gesamtansicht des sanierten Stadthauses
Das Stadthaus Brühl 6 nach der Sanierung (Foto Constantiin Meyer)

Die Interkommunale Kooperation Mittleres Werratal  wird seit 2005 aus dem Förderprogramm Stadtumbau in Hessen gefördert.

Sie setzt sich zusammen aus den Kommunen Bad Sooden-Allendorf, Meißner, Wanfried, Wehretal sowie dem ehemaligen Modellstandort Eschwege.

Das „Stadthaus Brühl 6“ ist eines von mehreren investiven Projekten in Eschwege.


Weitere Informationen und ausführliche Hintergründe finden Sie hier:

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