Neuaufnahmen 2017 –
Hessen ruft zur Bewerbung auf

Für das Jahr 2017 sind Neuaufnahmen im Städtebauförderungsprogramm Stadtumbau in Hessen vorgesehen. Kommunen, die Maßnahmen zur Anpassung von Stadt- und Siedlungsstrukturen an die Anforderungen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung sowie an die Herausforderungen des demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandels planen, können sich ab sofort um Neuaufnahme bewerben. Die Frist zur Vorlage der Bewerbungsungerlagen bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen ist der 31. März 2017.

Antragsvorblatt SUH 2017

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Antrag SUH 2017

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Stadtumbau in Hessen

Überreichung der Zuwendungsbescheide für das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau in Hessen“ (Foto: Reinhard Berg)

Am 17.10.2016 überreichte Umweltministerin Priska Hinz die Zuwendungsbescheide für das 2016 neu ausgerichtete Bund-Länder-Programm „Stadtumbau in Hessen“ an 28 Programmstandorte. Das Gruppenfoto zeigt die Vertreter der 20 neu aufgenommenen Standorte sowie der acht bereits im Programm befindlichen Standorte bzw. interkommunalen Kooperationen.

 

In diesem Programmjahr werden insgesamt 13,1 Millionen Euro an Fördermitteln des Bundes und des Landes Hessen zur Verfügung gestellt. „Zusammen mit dem Eigenanteil der Kommunen stehen 19,7 Millionen Euro bereit, mit deren Hilfe eine Vielzahl kreativer Projekte des Stadtumbaus umgesetzt werden können“, so Ministerin Hinz.

 

Die bisherigen Programmschwerpunkte lagen auf der Bewältigung des demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandels. Das Programm „Stadtumbau in Hessen“ wurde 2016 um die Förderung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung der Kommunen an den Klimawandel erweitert.


Umweltmisterin Priska Hinz startet das neue Stadtumbau-Programm

„Wir brauchen einen klimaorientierten Stadtumbau, um gesunde und attraktive Lebensbedingungen in unseren Städten  zu erhalten. Das stellt die hessischen Kommunen vor enorme Herausforderungen“, sagte Priska Hinz am 20. September 2016 in Offenbach. Dorthin waren knapp 100 Vertreterinnen und Vertreter aus hessischen Gemeinden und Städten eingeladen worden, um gute Beispiele des klimafreundlichen Stadtumbaus kennenzulernen und sich untereinander auszutauschen. 

 

Im Rahmen des Besuchs in Offenbach gab die Ministerin auch den Startschuss für das neu ausgerichtete Bund-Länder-Programm „Stadtumbau in Hessen“. Das Programm fördert zukünftig gezielt den Klimaschutz und die Anpassung der Städte und Gemeinden an den Klimawandel.

Stadtumbau vor Ort: Ministerin Priska Hinz mit Akteuren des Stadtumbaus auf Besuch in Offenbach (Foto: Reinhard Berg)

Programmprofil

Stadtumbau ist die Anpassung der Städte und Gemeinden an die Herausforderungen von Heute und Morgen. Ziel des Programms „Stadtumbau in Hessen“ ist es, Stadt- und Gemeindequartiere so anzupassen und weiterzuentwickeln, dass sie dieser Aufgabe gerecht werden.

 

Angesichts der sich wandelnden Rahmenbedingungen für Städte und Gemeinden wird das Förderprogramm 2016 durch eine thematische Erweiterung neu ausgerichtet:

 

Schwerpunkt des Programms war bisher die bauliche Anpassung der Stadt- und Siedlungsstrukturen sowie der Gebäude und Infrastrukturen an die sich verändernde demografische und wirtschaftsstrukturelle Ausgangslage. Angesichts der fortschreitenden Dynamik dieser Veränderungsprozesse bleibt diese Aufgabe von großer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit von Städten und Gemeinden.

 

Neue Stadtumbauaufgaben entstehen zusätzlich durch die Klimaveränderungen. Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel stellen neue Herausforderungen für Städte und Gemeinden dar. Die bisherigen Programmschwerpunkte werden daher um die Handlungsfelder Klimaanpassung und Klimaschutz ergänzt.

 


Stärkung grüner und blauer Infrastruktur

 

Vor dem Hintergrund des Aufgabenspektrums kommt der grünen und blauen Infrastruktur, also

 

  • Park- und Grünflächen,
  • begrünten Straßen und Plätzen,
  • Dach-/Fassaden- und Hofbegrünungen,
  • öffentlichen wie privaten Gärten sowie
  • Wasserflächen und Flussufern

 

die Rolle eines wichtigen Bindeglieds zu. Dessen Stärkung leistet zum einen einen entscheidenden Beitrag zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Zum anderen schaffen attraktive Grünflächen- und Gewässergestaltungen Lebens- und Standortqualität. Beides ist als weicher Standortfaktor für Städte im demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandel von hoher Bedeutung. Zusätzlich kann hierdurch vielerorts ein touristischer Mehrwert erwachsen, der wiederum eine wichtige Stütze im wirtschaftsstrukturellen Wandel sein kann.

 

Gute Beispiele Stadtumbau in Hessen

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