Ausschreibung Zukunft Innenstadt 2026

Innen­stadt für alle

Titelbild Innenstadt für alle

In Hessens Kommunen ist viel in Bewegung! Der Wandel hin zu einer zukunftsfähigen, lebendigen Innenstadt ist vielerorts nicht nur deutlich sichtbar, sondern hat auch einen gemeinsamen Prozess des Mitgestaltens und Miterlebens in den hessischen Städten und Gemeinden ausgelöst.
Die positive Wirkung der vielen kleinen und großen Innenstadtmaßnahmen strahlt weit über die Grenzen der hessischen Ortszentren hinaus und lädt zum Besuchen und Entdecken der Innenstädte ein. Leerstehende Kaufhausimmobilien und Ladengeschäfte konnten temporär oder dauerhaft mit neuem Leben gefüllt und zu Treffpunkten, Stadtwerkstätten oder Popup-Läden umgestaltet werden. Innerstädtische Freiflächen wurden begrünt und mit Möblierungselementen zu attraktiven Aufenthaltsorten und Orten der Begegnung und Demokratie umgewandelt. Zudem konnte das bürgerschaftliche Engagement in Gestaltungsbeiräten und umfangreichen Beteiligungs- und Dialogprozessen verstetigt werden.

Um die vielfältigen Transformationsprozesse in den Innenstädten zu begleiten und diese für alle Generationen und Kulturen zu multifunktionalen Orten der Demokratie, des Handelns, der Produktion und des Arbeitens zu machen und sie als Wohn-, Aufenthalts- und Freizeitstandorte zu revitalisieren, stellt das Hessische Wirtschaftsministerium Fördermittel i. H. v. insgesamt 11,23 Mio. Euro zur Verfügung. Im Rahmen der diesjährigen Ausschreibungsrunde des Landesprogramms „Zukunft Innenstadt“ erhalten alle hessischen Städte und Gemeinden erneut die Möglichkeit sich mit ihren innerstädtischen Maßnahmenpaketen um ein Innenstadtbudget i. H. v. bis zu 300.000 Euro zu bewerben. Pro Kommune können bis zu drei Projektideen eingereicht werden, die das Potenzial haben, die Innenstadt in einen vielfältigen Lebensraum zu entwickeln.

Kommunen können sich sowohl mit gänzlich neuen Projekten und Visionen für die Innenstadt als auch mit Maßnahmen bewerben, die bereits angedachte oder umgesetzte Projekte maßgeblich weiterentwickeln. Kernziel der Projekte ist die (Re)Vitalisierung und Attraktivitätssteigerung der hessischen Ortszentren in Verbindung mit der Sicherung der regionalen Wertschöpfung, um einen nachhaltigen Nutzen für die Kommunen zu erzielen.

Das Land unterstützt insbesondere bei Ausgaben für:

  • Entwicklung und Umsetzung neuer Nutzungskonzepte in untergenutzten Immobilien (z.B. Digitalwerkstätten, Stadt- oder  Schülerlabore, Coworking-Spaces, Maker-Spaces, MINT-Zentren) oder Entwicklung von multifunktionalen Innen- und Außenräumen, die gemeinnützigen und sozialen Trägern sowie den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Ideen und Anliegen zur Verfügung gestellt werden können
  • Nachhaltige und barrierefreie Umgestaltung innerstädtischer Außenflächen z. B. als attraktive Aufenthaltsflächen für das soziale Miteinander, Kultur, Gastronomie und Gesellschaft; auch für temporäre Maßnahmen
  • Beteiligungs- und (digitale) Dialogprozesse mit der Bevölkerung, insbesondere mit einem Fokus auf Mitwirkung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
  • Zwischennutzungen leerstehender Immobilien z. B. als Pop-up-Locations, temporäre Markthallen oder Reparaturcafés
  • Planungen, Strategieentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit, z. B. zur Unterstützung von Standortgemeinschaften und anderen Innenstadtnetzwerken oder Strategien für eine integrierte Innenstadtentwicklung

Kommunen können ihre Projektideen bis zum 21. August 2026 einreichen. Die Auswahl und Bewilligung der Projekte erfolgt bis November / Dezember 2026.

Für Fragen stehen Ihnen die Projektverantwortlichen Frau Christina Rettig und Herr Marco Pfeiffer (siehe Kontakte) jederzeit per E-Mail unter zukunft-innenstadt@wirtschaft.hessen.de zur Verfügung.

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