Netzwerk Nachhaltige Stadtentwicklung

Dokumen­tation des Netzwerk­treffens 2026 jetzt online

Am 3. September 2026 fand das dritte Treffen des Netzwerks Nachhaltige Stadtentwicklung in Hessen statt. Rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich in Wiesbaden getroffen, um sich gemeinsam über zentrale Themen der Städtebauförderung und nachhaltigen Stadtentwicklung austauschen. Die Dokumentation der Veransaltung ist jetzt online!

Netzwerktreffen - Rundgang Kulturpark Salzbachtal
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Rundgangs im Städtebaufördergebiet Kulturpark Salzbachtal

Die Umsetzung der Städtebauförderung ist eine anspruchsvolle und vielschichtige Aufgabe. Sie erfordert strategische Weitsicht sowie die Berücksichtigung unterschiedlichster Interessen und Themenfelder, um langfristige Entwicklungsziele einer nachhaltigen Stadtentwicklung erfolgreich verwirklichen zu können. Zahlreiche Akteure können hierzu wichtige Beiträge leisten – gleichzeitig gilt es, ihre Aktivitäten und Interessen sinnvoll zu koordinieren.

Das diesjährige Netzwerktreffen widmete sich den zentralen Fragen einer erfolgreichen Umsetzung der Städtebauförderung: Welche Strukturen und Prozesse sollten aufgebaut werden, wenn eine Kommune am Beginn eines Fördervorhabens steht? Wie lässt sich die Gesamtmaßnahme während des Förderzeitraums effizient steuern und das Engagement der beteiligten Akteure dauerhaft sichern? Und nicht zuletzt: Wie kann die Verstetigung der angestoßenen Prozesse und Projekte über das Ende der Förderung hinaus gelingen?

Die drei Themen des Tages

  • Gut aufstellen und effizient steuern: Interne Prozesse im Rahmen der Städtebauförderung steuern
  • Sichtbarkeit schaffen:
    Städtebauförderung kommunizieren, Beteiligung und Engagement aktivieren
  • Vom Projekt- zur Regelstruktur:
    Strukturen aus der Städtebauförderung langfristig sichern und Engagement erhalten

wurden durch Praxisbeispiele und Einblicke der kommunalen Umsetzungspraxis eingeleitet, um im Anschluss in drei korrespondierenden Themengruppen intensiver bearbeitet zu werden. Der Raum zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion sowie die Möglichkeit, sich mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Städte und Gemeinden zu vernetzen, um gegenseitig von bereits gemachten Erfahrungen zu profitieren, wurde intensiv genutzt. Die Praxis-Specials am Nachmittag rundeten das Programm ab.