Die beliebte Reihe „Hausbesuch“ des Netzwerks Nachhaltige Stadtentwicklung der HA Hessen Agentur GmbH wurde im August in Alsfeld fortgesetzt. Im Zentrum des Erfahrungsaustausches stand die Kernfrage, wie in denkmalgeschützten Gebäuden moderner, bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann – ohne den historischen Charme zu verlieren und ohne das Budget zu sprengen.
Rund 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Chance, vor Ort verschiedene Baustellen und Wohnungen in historischen Fachwerkhäusern zu besichtigen. Die Rundgänge zeigten eindrucksvoll, dass diese Gebäude wertvolle Schätze des Stadtbildes sind, die mit viel Kreativität und Individualität an heutige Wohnansprüche angepasst werden können. Dabei wurde vermittelt, wie solche Projekte mithilfe der Städtebauförderung gelingen können und wertvolle Praxistipps wurden ausgetauscht.
Bürgermeister Stephan Paule, Prof. Dr. Markus Harzenetter (Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen) und Andrej Müller (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Energie, Wohnen und ländlichen Raum) beleuchteten die Rolle des Denkmalschutzes aus verschiedenen Blickwinkeln. Beispiele aus Gudensberg, Niederbrechen und Alt-Niederursel veranschaulichten zudem, wie Fachwerkhäuser und historische Bausubstanz durch privates sowie kommunales Engagement neu belebt werden.
Das Fazit des Hausbesuchs lautet: Denkmalgeschützte Gebäude sind keine Museumsstücke, sondern unverwechselbare und lebendige Teile unserer Innenstädte!
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