Grün in der Stadt bewegt! - Sport- und Freizeit  im öffentlichen Freiraum

(Foto: HA Hessen Agentur GmbH)

Neben dem Vereinssport - dem formellen Sport, gewinnen informelle Sportarten in einer fitness- und gesundheitsbewussten Gesellschaft zunehmend an Attraktivität und stellen dadurch immer größere Anforderungen an deren Integration in den Stadtraum.

 

Gleichwohl sind sie stets wichtiger Anziehungspunkt und Bestandteil der grünen Infrastruktur, die sozial und generationsübergreifend verbindende Funktion übernimmt. In den Stadtraum integrierte Sport- und Freizeitanlagen bereichern mit hoher Selbstverständlichkeit durch ihre Funktionalität und die Erlebbarkeit von Stadtnatur die Lebensqualität der Bürger quer durch alle Bildungs-, Bevölkerungsschichten und Altersstufen und erhöhen das Potenzial von Frei- und Grünflächen in der Stadt. Sie verbinden den sportlichen Aspekt mit dem urbanen Lebensgefühl und der Lust, vielfältige Outdoor-Trends zu genießen.

 

Die Notwendigkeit, Sportanlagen in die Stadt-Landschaft optimal einzubetten ist eine bekannte Herausforderung. Die Berücksichtigung sportlicher Freiräume im Stadtraum stellt neue Anforderungen an die Stadtplanung, den Landschaftsarchitekten und den Bauherrn. Sind es bei der Integration von Sportanlagen in den Landschaftsraum oder die Ortsrandlage in erster Linie die klassischen Umweltfaktoren, die berücksichtigt werden müssen, so kommen in der Stadt vielfältige Nutzungsansprüche, Befindlichkeiten und quartiersbezogene Besonderheiten hinzu, die durch die neuen, meist kaum normierten Sportarten andere fachliche Kompetenzen fordern.

 

Anhand von best practice-Projekten soll auf die Heterogenität der Thematik eingegangen werden, Überschneidungszonen dargestellt und die Möglichkeiten multifunktionaler Kombinationen mit den üblichen städtischen Nutzungen nahe gebracht werden. Sportspezifische Fachbeiträge werden unterschiedliche Trendsportangebote beleuchten. Im Fokus der Überlegungen steht nicht zuletzt die gute norm- und qualitätsvolle Gestaltung sowohl klassischer Sportanlagen als auch „freier“ Bewegungsräume als Netzwerk für das Neben- und Miteinander in der aktiven Stadtgesellschaft.

 

Die Tagung möchte Bauherren, Vereinen und Initiativen, Architekten, Landschaftsarchitekten, Stadtplanern und den in Bauprozessen beteiligten Fachingenieuren mögliche Verfahrenswege vermitteln und weiter qualifizieren.

 

Weitere Informationen und Anmeldung

 

(Quelle: Internetseite des bdla)

Close Print