Förderrichtlinie BIWAQ IV veröffentlicht

BIWAQ - Jetzt auch Projektvorschläge für die digitale Inklusion gesucht (Foto: HA Hessen Agentur GmbH)

Am 13.09.2017 startete der Aufruf für die neue Förderrunde (2019-2022) im ESF-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“. Gesucht werden Projektvorschläge für die Quartiere des Städtebauförderungsprogrammes „Soziale Stadt“ mit Maßnahmen zur Stärkung der Chancen von Bewohnerinnen und Bewohnern auf dem Arbeitsmarkt und zur Stärkung der lokalen Ökonomie. Gleichzeitig sollen die Projekte den Quartieren insgesamt zugutekommen und den sozialen Zusammenhalt fördern. Die digitale Inklusion – also die Förderung digitaler Kompetenzen und Teilhabe der Menschen – soll dabei auch mit im Blick sein. Antragsberechtigt sind Kommunen mit Soziale-Stadt-Gebieten. Finanziert werden die Projekte mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

 

Grundsätzlich förderfähig sind Projekte, die die nachhaltige Integration von (langzeit-)arbeitslosen Frauen und Männern ab 27 Jahren in Beschäftigung fördern und die lokale Ökonomie stärken. Neben Qualifizierungsmaßnahmen zur Erlangung digitaler Kompetenzen fördert BIWAQ auch die Akquise von Praktikums- und Arbeitsplatzangeboten sowie Aufbau und Stabilisierung von Unternehmensnetzwerken. Aber auch „klassische“ Maßnahmen wie die Unterstützung bei der Wohnumfeldverbesserung, z.B. die Anlage eines Nachbarschaftsgartens, können umgesetzt werden. 

 

Durch den offenen Förderansatz bei BIWAQ entscheiden die Kommunen als Antragssteller selbst, welche Projekte in den betroffenen Quartieren bedarfsgerecht sind und sich an den Zielen der integrierten Stadtentwicklung vor Ort orientieren.

 

Mehr Informationen

 

Quelle: Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, 2017

Close Print